Raupes.net - House Blog

There is no place like 127.0.0.1

Es wächst

clock Mai 27, 2011 20:02 by author Bernhard Wurm

Ja wir haben wieder einen kontroversen Status erreicht: Es ist schon aufgeschlagen und wir haben die letzten Tage die letzte Decke betoniert – und wirklich die letzte. Ja das geht! Unser WC hat nämlich eine eigene kleine Decke:

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Auch der Technikraum ist nun abgemauert und langsam wachsen so die Zwischenwände.

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Bevor es damit jedoch weiter geht wird die Dämmung unterhalb des Daches notwendig und die vollständige Abdichtung des Kamins und eben des Unterdaches. Wir hatten nämlich schon einen kleine Brandschaden: Beim Testen des Kamins verbrannte das glühende Papier die Dachpappe. Und so haben wir jetzt eine verklebte Straße am Dach (natürlich in Windrichtung) Sad smile:

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Da es heute den ganzen Tag voll geregnet hat haben wir entdeckt, dass es scheinbar noch ein paar Stellen gibt die wir noch nicht gesehen haben *sch*** jetzt heißt es morgen informieren, suchen und Gegenmaßnahmen ergreifen.



Dachstuhl ist oben–Job Done

clock Mai 15, 2011 17:53 by author Bernhard Wurm

Es ist geschafft. Das große Ziel haben wir trotz aller Risiken erreicht: Der Dachstuhl ist oben. Und jetzt sieht das Haus auch langsam wie ein Haus aus Smile. Die Galerie, sowie die einzelnen Stockwerke sind nun ersichtlich. Durch den Dachstuhl auch der tatsächliche Dachverlauf und somit nimmt auch die äußere Erscheinung des Hauses form an.

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Mauerbank für Mauerbank wurde auf die Mauern des Hauses gelegt. Für die optimale Dämmung wurden erst jetzt die Ausnehmungen für die Sparen gemacht. Schnell hat Christian jedoch das Werkzeug optimiert und den Fuchsschwanz durch die gekonnte Führung der Motorsäge ausgetauscht.

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Der Blick von ganz oben herab (ca. 7m über 0,0):

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Nachdem die ersten fluchten der Sparen außen fertig gelegt wurden begann auch schon das aufmauern und perfekte abschneiden des Isorast, sodass auch hier eine lückenlose Dämmung vorhanden ist:

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Die fleissigen Helfer begannen auch gleich mit dem Zubretteln und so wurde nicht nur aufgeschlagen, sondern auch bereits ein Teil des Daches geschlossen. Natürlich nicht alles, aber es ist mehr als wir zu Beginn des Tages erwartet hatten.

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Die Opfer dieses Tages:

  • Ein Helfer hat sich das Sprunggelenk geprellt. – Gute Besserung!
  • Im laufe des Tages habe ich mir meiner Brille entledigt. Lange hat sie nicht unbeschadet auf dem Boden überstanden. Mal schaun was da noch zu retten ist.
  • Die Kamera ist drauf gegangen. Das Objektiv fuhr nicht mehr ein. Die Minolta Dimagine G400 hatte die letzten Jahre gute Dienste geleistet. Nun ist sie am Ende der Lebenszeit angelangt. Womit die Fotos für den Blog künftig erstellt werden? – ich weiß es nicht.

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Ich bin erleichtert, dass wir dieses Ziel nun erreicht haben. Vor 4 Wochen und 3 Tagen war es noch eine grüne Wiese. Heute ist der Dachstuhl drauf. Ganz ohne dass wir alles fix vergeben haben, sondern den sehr viel selbst gemacht hatten. Es war auch eine Woche Arbeiten eingeschoben, wo wir lediglich Abends arbeiten konnten und die Split-Bauweise ist aufwändiger als ein klassisches Haus. Aber: Es hat sich gelohnt.

Wie geht es jetzt weiter? Auf jeden Fall: Langsamer. Nun heißt es wieder täglich in die Arbeit gehen!

Nichts desto trotz: Nächstes Wochenende möchten wir zubretteln und den Dachstuhl fertig machen. Das heißt einiges an Vorbereitungen (u.A. Bleche vom Spengler, fertig Aufmauern,…) und suchen von freiwilligen Helfern. Dann kommt bald das Dach drauf und das nächste Ziel ist das Haus zuzumachen –> Also Fenster und Haustür!

Heute, Sonntag, war Angelika noch kurz auf der Baustelle um die Reste der Feier gestern zu beseitigen wurde uns wieder bewusst welche Aufmerksamkeit wir mit unserem Haus auf uns ziehen. Ständig halten interessierte Personen und wollen sich über das Haus, die Architektur und dem Baustoff isorast informieren. Nun ja, wir haben ja doch viel anders gemacht als andere…



Die Zielgerade?

clock Mai 12, 2011 21:29 by author Bernhard Wurm

Ein neuer Tag. Die Frage zu Beginn dieses Tages war: Werden wir fertig werden? Wird das Wetter mitspielen? Wir haben verdammt viel geschafft in den letzten 4 Wochen und doch fehlt noch ein großes Stück an diesem Tag um am Freitag abbinden zu können.

Die Überleger für die Fenster (das stehende Ding im Bild Smile) hatten wir am Vortag bereits erstellt. Doch fehlten noch Teile von Zwischenwänden, sowie ein großer Überleger im Büro. 3 für den Dachstuhl wichtige Statikpunkte tauchten noch auch, welche es noch zu klären gilt…

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Was jedoch klar war: Mit den Leitern konnte es nicht mehr weiter gehen. Der Halbstock nicht mehr zu erreichen und auch hier mussten noch ein paar Teile gebaut (und später betoniert) werden. Also benötigen wir eine professorische Stiege.

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Immer wieder wurden wir mit dem Verlauf des Dachstuhls, sowie den einzelnen Höhen dessen konfrontiert. Da wir keine Decken mehr im Obergeschoss und ein durchgehendes Dach über fast alle Geschosse haben, welches sich auf verschiedenen Ebenen des Hauses abstützt ist dies keine triviale Sache. Und auch wenn wir glaubten wir sind fertig, so sind mir nach genauerer Betrachung der Wände noch zwei weitere Male sachen aufgefallen, welche wir noch verändern mussten.

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Ach ja, wir haben an diesem Donnerstag den 12.05. das “erste Haustier” bekommen. Die Decke war gerade mal 2 Tage untergestellt und schon haben wir Mitbewohner bekommen:

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Das Wetter an diesem Tag war ein großer Risiko-Faktor. Zu Beginn des Tages war es schön. Zu Mittag regen. Da wir hier einfach Mittagspause machten hat uns dieser Regen nicht erwischt. Später so gegen 14:30 Uhr, als wir so weit ungefähr fertig waren begann es wieder zu schütten wie aus Kübeln. Ob wir noch betonieren können? Falls ein Wetter käme hieße die Antwort nein, da keine Betonpumpe aufstellt, falls es ein Gewitter hat.

Zumindest hatten wir nach ein paar Telefonaten  noch einen Beton zugesagt bekommen (07:00Uhr –> Nein, Martini ist ausgebucht und es gibt keinen Beton heute. 12:00Uhr –> Ich sehe was ich machen kann, 13:30 –>  Ja, heute bekommt Ihr noch Beton). Wie immer lies dieser jedoch auf sich warten und das Wetter schien nicht besser zu werden.

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Doch als es endlich so weit war, dass wir mit dem Betonieren starten konnten hörte es glatt auf zu Regnen. Es schien sich alles noch zum Besten zu wenden. In Anbetracht der Wettervorhersage und da ich auch von verschiedenen Personen in OÖ geöhrt hatte, dass das Wetter dort mieserabel ist, hatten wir echt ideales Wetter. Winking smile

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Und so flossen weitere 16m³ langsam in das Gebäude und füllten eine Wand nach der Anderen.

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Langsam aber Sicher wurde es allerdings wieder Dunkel. Und so konnten wir die Betonage inkl. Ausrichten der Wände erst um 21:10 den risikoreichen Arbeitstag als erfolgreich beendet bezeichnen.

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Hätten wir diesen Milestone nicht erreicht, so hätte sich der nächste Schritt, welcher am kommenden Tag folgen sollte, aus personellen Gründen, um ca. einen Monat verschoben. Also war ich umso erleichtert, dass alles klappte und ich den sich vorbereitenden Helfern nicht absagen musste.



Das Obergeschoss entsteht

clock Mai 11, 2011 21:19 by author Bernhard Wurm

Mittwoch 11.05.2011. Nachdem am Vortag die Decke zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss gemacht wurde, stand an diesem Tag das Stecken des Obergeschosses am Plan.

Also wird die erste Reihe wieder absolut neu angesetzt um etwaige Ungenauigkeiten vom Erdgeschoss nicht weiter zu schleppen. Gleichzeitig bedeutet Obergeschoss, dass sämtliches dort benötigtes Material dort hin verschafft werden muss.

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Außerdem starteten an diesem Tag weitere Teile des Hauses. Da die Garage fertig gestellt wurde konnte an diesem Tag mit dem Kamin begonnen werden. Aus Kostengründen wird dieser selbst gemauert und kein fertiger verwendet. Na gut, zugegebenerweise ist es auch eine kleine Familientradition den Kamin selbst zu mauern anstatt einen fertigen zu verwenden. Diese hatte noch nie versagt und war auch qualitativ stets mindestens genau so gut!

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Es hätte an diesem Tag auch etwas mehr weiter gehen können, aber verschiedene Dinge haben aufgehalten. Herausfinden und ausmessen wo die Balken für die Terassenüberdachung in die Wand einstechen, das Bauen der Überlager für die Fenster etc.

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Aber wir haben dennoch wieder so manches weiter gebracht. Ob der Fortschritt für die Betonage am nächsten Tag reichen wird?

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Die Decke im Erdgeschoss

clock Mai 10, 2011 22:29 by author Bernhard Wurm

Es ist so weit. Die Decke im Erdgeschoss kommt um 09:30 Uhr auf die Baustelle. Ich hatte sie zwar früher erwartet, aber sie war scheinbar auch nicht früher bestellt.

Natürlich waren wir nicht untätig und haben die Stiege in den Keller aufgerissen und geschallt. Und siehe da: heute funktionierte alles perfekt. Um Beton zu sparen, die Dämmung zu garantieren und die Bretter werden langsam auch rar, haben wir vorhandene XPS- (Styrodur-) Platten verwendet.

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Während noch die letzten Schallungen für die Stufen gemacht wurden kam auch die Decke, welche ruck-zuck verlegt war.

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Der Beton war heute auf 16:00 Uhr bestellt. Bisher kam dieser immer mit ca. 2h Verspätung. Dennoch mussten wir mit 16:00Uhr rechnen und standen gehörig unter Zeitdruck. Sämtliche Elektroinstallationen, Lüftungsschläuche für die kontrollierte Wohnraumlüftung, sowie die Bewährung der Decke inkl. eines deckenbündigen Unterzugs (realisiert and Eisenkorb, welcher ausbetoniert wird) mussten nuch gemacht werden.

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Die Verlegung ist wirklich nicht unbedingt einfach. Viele Punkte sind zu berücksichtigen: Keine Überkreuzungen verschiedener Schläuche, da die Deckenhöhe natürlich begrenzt ist und die Stabilität nicht beeinflusst werden darf. Kein entfernen notwendiger Eisenstege (Stabilität). Kreuzung mit dem Deckenüberzug. Ausmessen verschiedener Elemente inkl. Knickradius und Toleranzen, weitere notwendige Bohrungen (für Richtstützen) beim Aufbau des nächsten Geschosses usw.

Wie es kommen musste kam natürlich an diesem Dienstag auf die Betonpumpe pünktlich um 16:00Uhr (ausnahmsweise ohne Verspätung). Doch der Mischwagen lies noch ein paar Minuten auf sich warten und so wurden wir ganz knapp auch noch fertig. Was ich aufgrund von Akku-Versagen der Kamera leider nicht mehr schaffte, war eine Fotodokumentation über den Verlauf der Elemente in der Decke. Und als der Akku wieder ein wenig geladen war, war es auch schon zu spät und wesentliche Teile waren bereits einbetoniert.

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So pünktlich die Betonpumpe dieses Mal kam, umso länger ließ uns der zweite Mischwagen warten, wodurch der erste Teil bereits fast zu fest wurde.

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Schlussendlich kam der Restbeton und ich hatte gut gerechnet. Wie erwartet blieb ein wenig übrig und natürlich hatten wir bereits Elemente für Restbeton vorbereitet: Die Stiege! Diese wurde gleich fertig betoniert und mit dem letzten bisschen die Stützelemente für die Terasse ausgegossen.

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So sieht eine Hand übrigends aus, wenn man Arbeitet (Und neben viel PU-Schaum auch mit Eisen zu tun hatte Winking smile) Hält wie Sau und geht einfach nicht ab…

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Tagesziel: Erreicht. Es war heute sehr stressig, da der Beton terminiert war und ein paar Kleinigkeiten werden wir noch nachbessern müssen. Aber: Ziel erreicht!

 

Ach ja: PU-Schaum: Keine gute Ideen, wenn man mit Montageschaum hantiert:

  • Eine etwas größere Menge Schau bei Gegenwind aus der Pistole lassen.
    Weil: Falls dieser weggeblasen wird – ja das ist natürlich passiert – dann hat man den im Gesicht, an den Händen, an der Kleidung, an den Armen… Ab jetzt weiß ich was ein Mann mit teilrasierten Armen gemacht hat. Winking smile
  • Eine Pistole mit (natürlich einer frischen Schaumflasche) sollte man nicht fallen lassen.
    Weil: diese sicher so unglücklich fällt, dass Sie undicht ist und sich die gesamte Flasche mit hohen Druck in der Luft verteilt. Pistole hin. Flasche hin, Hände unglaublich klebrig und viel Sauerei.


Vorbereitungen für die Decke im Erdgeschoss

clock Mai 9, 2011 21:49 by author Bernhard Wurm

Bald geht es wirklich wieder richtig voran. Am Dienstag den 10.05. soll die Erdgeschoss-Decke kommen. Also heißt es an diesem Montag alles vorbereiten – Decke unterstellen.

Die Deckensteher von der Kellerdecke entfernen und Unterstellen für die Decke morgen.

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Außerdem: Aufmauern des Garagensturzes und obersten Betonkranz auf der 4,5m hohen Mauer ausbetonieren. Wichtig ist hier, dass die Gewindestangen für die Mauerbank gleich einbetoniert werden!

Ein Leimbinder geht vom Garagenende über diesen Überleger und kragt noch 3m freihängend raus. Dabei wird eine große Last auf den Sturz gebracht. Diese Last wird sicherheitshalber über eine Betonsäule anstatt einer normalen Ziegelmauer übertragen.

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Und weil es ja noch hell ist heißt es Kellerstiege aufreisen und abschallen.

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Ich war an diesem Tag leider gesundheitlich sehr angeschlagen und musste die Baustelle frühzeitig verlassen um für den nächsten Tag wieder fitt zu werden. Und da die Stiege an diesem Tag ohnehin nicht mehr so wollte wurde dies auf den später vertagt. Dennoch: Das Tagesziel wurde erreicht!



Bestandsaufnahme

clock Mai 8, 2011 22:16 by author Bernhard Wurm

Es ist wieder Sonntag. Also: Es wird die Baustelle zusammen geräumt. Gleichzeitig habe ich 25 Paletten auf das Split-Geschoss transpoertiert, sodass der Bau im Obergeschoss weitergehen kann, sobald die Decke da ist. Die Schallung und ein Gerüst für die 4,5m Hohe Wand in der Garage haben Angelika, Luki und ich auch gemacht, damit die auch dieser Kranz morgen betoniert werden kann. Wie wir den Beton dort hoch bekommen weiß ich noch nicht Winking smile.

In der Garage fehlt lediglich noch dieser Kranz und die restliche Wand über dem Sturz des Garagentors, sowie eine Betonsäule auf diesen Sturz, auf welchem ein auskragender Leimbinder liegen wird, der die Last des Daches für die 3x6m Überdachung vor der Garage übernehmen wird.

Wie geht es also weiter?

  • Morgen Montag wird der Rest der Garage gemacht. Außerdem die Deckensteher im Keller entfernt und die Decke im Erdgeschoss untergestellt. Wenn noch Zeit bleibt: Schallung für die Kllerstiege machen.
  • Dienstag: Die Decke kommt. Also Decke verlegen. Elektroschläuche und Wohnraumlüftungsschläuche für die beiden Geschosse (EG + OG) in der Decke verlegen. Decke betonieren.
  • Mittwoch: Aufstellen des Obergeschosses, sowie fertig stellen des letzten Viertels des Split-Geschlosses, welches erst nach der Deckenlegung gemacht werden kann.
  • Donnerstag: Fertigstellen des Obergeschosses, sowie sämtlicher tragender Innenwände. Betonieren des Mauerwerks.
  • Freitag: Abbinden des Dachstuhls.
  • Samstag: Aufschlagen.
  • Sonntag: Werden Angelika und ich wohl wieder etwas zusammen räumen Winking smile

Das ist ein strenger Wochenplan! Jeder ist gerne eingeladen mit zu helfen, dass dieser Plan auch hält! Nach dieser Woche ist das Isorast Mauerwerk abgeschlossen. Dann kommt das Dach, Fenster, Haustür und nicht tragnede Innenwände dran… Aber erstmal heißt es diese Woche erfolgreich zu überstehen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!



Das Ende naht

clock Mai 6, 2011 22:15 by author Bernhard Wurm

wieder ging es nach der Arbeit auf zur Baustelle. Die Garagenwände bekamen den Betonkranz mit Gewindestangen für die Mauerbank des Dachstuhls. Das Gerüst ist teilweise wieder etwas niedriger und somit einfacher mit der Scheibtruhe hoch zu kommen. Allerdings ist der Beton auch verdammt schwer!

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Langsam naht auch das Ende der Garage und die Arbeitszeit hier ist natürlich ein vielfaches Höher als bei einem Stockwerk im Haus aber so ist das hald bei klassischer Bauweise.



Ein schicksalhafter Tag

clock Mai 5, 2011 22:35 by author Bernhard Wurm

Dieser Donnerstag der 5.5. war ein Tag wie ich ihn eigentlich mag. Ein Tag, an dem mal wieder wirklich was weiter geht. So begann dieser zumindest.

Nachdem wir am Vortag um 22:00Uhr einen Anruf bekamen, dass der LKW Zug mit unserer Lieferung am Bauhof stand und der slovakische Fahrer dort abladen wollte, war es am nächsten Morgen um 07:00Uhr so tatsächlich so weit. Die Lieferung mit den Ziegeln, sowie mit den Dachdämmplatten (3D Panele), die wir auch gleich palettenweise ausgeladen haben.

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Irgendwie ist das Ausladen gegenüber herkömlichen Ziegeln schon nett. Vor allem, da man diese auch leicht wieder umräumen kann, wenn der Platz nicht mehr optimal ist!

2011 05 05 Split Geschoss (4)

Doch das Material soll natürlich nicht lange langern, sondern verbaut werden – dafür wurde es ja geliefert. Also wurde Ruck-Zuck der das Split-Geschoss aufgestellt.

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2011 05 05 Split Geschoss (7)

Diese Wand ist mit Brandwandsteinen gesetzt (Eisenkern ohne Neopor), sodass bei der Montage der Stiegenstufen garantiert der Betonkern getroffen werden kann.

Nachdem dies alles so hervorragend geklappt hat und das Geschoss so gegen 15:00 Uhr fertig gestellt war nahm das Schicksaal eine Wende. Und so kam der Beton, der für 16:00 Uhr bestellt war erst gegen 18:30. Beim Bereitmachen der Betonpumpe wurde jedoch eine Kupplung für das Verschließungsventil zerstörrt. Dank unseres Nachbarns, der zufällig das passende Ersatzteil hatte wurde die Pumpe repariert und mit einer weiteren 30min Verspätung konnte endlich zu betonieren begonnen werden.

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Der wichtigste erste Schritt war der Sturz über die Garage. Gefüllt mit einem Eisenkorb und Styrodur war dies der Überleger über das Garagentor, welcher auch gleichzeitig viel der Dachlast abbekommen wird.

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Und noch bevor der Sturz vollständig abgezogen, ausgerichtet, gerüttelt und kontrolliert wurde, war es auch schon passiert. Da der Pumpenfahrer keine Verjüngung des Schlauches mit hatte (dies war der erste Fahrer der derartiges nicht dabei hatte Sad smile) kontte der Aufsatz nicht angebracht werden, welcher verhinderte das der Beton mit der gesamten Wucht nach Richtung Erde peitschte. Die große, ungebremste Menge an Beton hatte zur Folge, dass ein Steine einer tragenden Wand brach und so innerhalb eines Augenblicks eine Scheibtruhe vor sich hin trocknender Beton am Boden lag.

Nun musste alles schnell gehen. Einspreizen einer Schalltafel und entfernen des Beton (welcher woanders eingeschaufelt wurde).

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Leider war es damit noch nicht getan. Auch beim zweiten Versuch die Wand zu füllen brach ein Stein (von der anderen Seite).

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Auch die statisch wichtigste Säule im Haus, welche einen ganzen Eisenkranz von uns eingearbeitet bekam teilte ein ähnliches Schicksal. Wir haben diese dann mit der Hand eingeschaufelt und gefüllt. Und trotz aller Bemühungen die Wucht des Betons zu bändigen und eines sehr langsamen und behutsamen vorankommens brach noch ein weiterer Ziegel auf. Dieser Brach jedoch lediglich auf, ohne dass Beton austrat – auch hier stützen wir die Wand zusätzlich ab.

Da der Beton so spät kam wurde es auch schon nacht und zur Kontrolle der Wände musste das Wasserwagenauge gegen das Mondlich betrachtet werden um noch etwas erkennen zu können.

Was ich extrem finde ist, dass wohl Überstundenaufschläge, sowie überzogene Stehzeit von uns bezahlt werden muss, obwohl die Verspätung nicht unsere Schuld war (die Pumpe kam zu spät wir warteten seit 15:00 Uhr darauf). Wahrscheinlich wird selbst die verlängerte Stehzeit für die Reparatur verrechnet (Stehzeit für Pumpe und Mischwagen!) Sad smile Und zu guter Letzt die verlängerte Stehzeit durch die längere Betonage aufgrund der nicht mitgeführten Verjüngung, welche Standardausrüstung auf jeder Pumpe ist. Naja. Mal schaun was da für eine Rechnung bekommt. Hier werden wir wohl noch darüber sprechen müssen….

Das Material hatte keine Schuld. Der Beton hatte keine Schuld. Doch durch die Verspätung von 3h gepaart mit mit der nicht vorhandenen Verjüngung von 125mm auf 100mm kam es zu diesem unglücklichen Zwischenfall. Zwischendurch überlegten wir noch ob wir die Betonage nicht abbrechen sollten, aber die 2,5m³, die noch im Mischwagen waren, müssen ja auch bezahlt werden – und einen einzigen Pfosten hatten wir noch zum Anspreizen falls noch etwas passieren sollte. Also machten wir bis zum Ende weiter.

 

Am Ende erreichten wir das Tagesziel. Erschöpft und froh dass wir dennoch den ganzen Beton eingebracht hatten gönnten wir uns um 22:00Uhr noch ein Gute-Nacht-Bier.

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Die Baustelle sieht ziemlich aus. Aber zusammenräumen ist an diesem Tag nicht mehr!



Auf in große Höhen

clock Mai 4, 2011 21:19 by author Bernhard Wurm

Gerüste sind auf der Baustelle das Um und Auf.  Und bei begrenzten Ressourcen passiert muss man diverse Gerüste immer wieder einmal ab und wieder erneut aufbauen. Ab diesem Mittwoch ist der Gerüstbau jedoch wirklich spannend.

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Die Mauerhöhe hier ist auf 4,13m gemessen vom fertigen Fußboden. Also aktuell so ca. 4,5m. Die Scheibtruhe mit Mörtel ist wenigstens im Verhältnis zu einer Scheibtruhe voll Beton sehr leicht. Dennoch ist die Schwerkraft eine sehr große Herausforderung!

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Und irgendwann (es kamen noch 2 weitere Reihen vor dem stabilisierenden Betonkranz an diesem Tag drauf) sieht man einfach nicht mehr darüber Winking smile

Und weil eine Mauer oben mit einem Betonkranz, für erhöhte Stabilität, abgeschlossen wird und dieser eine Wärmebrücke darstellen würde, und weil die Schallung dieses Kranzes eine unlustige Angelegenheit ist, wurden wir kreativ.

Die Mauer ist 30cm Dick. Der Brandwandstein für die Kellermauern ist auch so ca. 30,5cm dick. Also wurde dieser aufgeklebt und schon haben wir unsere thermoisolierte Schallung, die nur mehr ausbetoniert werden muss.

2011 05 04 Garage (11)



Was gibts über mich?

Ein Buch das zwar nichts mit Hausbau zu tun hat, ich aber wärmstens empfehlen kann ist dieses Wink:

Buch Cover

Alle anderen Informationen sind auf www.raupes.net nachzulesen.

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